Hans Richter: Wegbereiter der Moderne in Sachsen und Böhmen

Hans Richter (1882–1971) war in den 1920er Jahren einer der wichtigsten und radikalsten Vertreter der modernen Architektur in Dresden. Aus Königswalde in Böhmen stammend, hat er auch im heutigen Tschechien Bauten hinterlassen. Sein Wirken, seine Bauten und sein Leben, sind heute jedoch weitgehend unbekannt.

Durch die 2019 im Stadtmuseum Dresden gezeigte Ausstellung „Dresdner Moderne 1919 – 1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen“ wurde die herausragende Bedeutung Richters besonders ersichtlich. Der daraufhin gestartete Austausch mit tschechischen Kollegen brachte viele Hinweise und Informationen zu Projekten Richters in Dresden und im böhmischen Raum.

Portraitfoto des Architekten Hans RichterEine Webseite macht nun die neuen Erkenntnisse zum Wirken Richters in Sachsen und Böhmen weiter bekannt und die noch existierenden Bauten erreichbar. Eine kulturelle Lücke in der Wahrnehmung von Stadt und Region kann so geschlossen werden. Zusammen mit allen praktisch erforderlichen Informationen zum Zugang werden die Daten auf Deutsch und Tschechisch präsentiert. Die Webseite versteht sich als Einladung zum eigenen Erkunden im städtischen und ländlichen Raum Dresdens und Böhmens. 

www.hans-richter.eu

Auf www.dresden-collection-online.de finden Sie zudem die im Bildarchiv des Stadtmuseums befindlichen Fotografien von Richter-Bauten. 

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Stadtmuseum Ústí nad Labem, das seit langem an der Dokumentation der Architektur in Nordböhmen beteiligt ist, einschließlich der Webdatenbank www.usti-aussig.net.

Ansprechpartnerin Stadtmuseum Dresden: Dr. Claudia Quiring, claudia.quiring@museen-dresden.de

Ansprechpartner Stadtmuseum Ústí nad Labem: Mgr. Martin Krsek, krsek@muzeumusti.cz

 

   

 

[mehr]

Online-Rundgang

3D-Rundgang durchs ehem. Schnellrestaurant picknick mit Interviews, Plänen und Fotos

[mehr]

Online-Führung und Blog-Reihe

Rethinking Stadtgeschichte: Perspektiven jüdischer Geschichten und Gegenwarten
 

[mehr]


Nach oben Hauptmenu Inhalt

© 2011 Stadtmuseum Dresden