FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSEN, KITAs und HORTE zu
AKTUELLEN SONDERAUSSTELLUNGEN

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1.10.2021 bis 31.3.2022 | Intervention in der Dauerausstellung

Rethinking Stadtgeschichte:
Perspektiven jüdischer Geschichten und Gegenwarten

Mit der Intervention wird erstmals die seit 15 Jahren weitgehend unveränderte Dauerausstellung des Stadtmuseums aufgebrochen, um Zugänge zu musealen Objekten der Vergangenheit und Gegenwart zu eröffnen, die Vielfalt, Vielschichtigkeit, Widersprüchlichkeit und Kontexte des „Jüdischen“ aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Die Ausstellungsintervention fragt deshalb ganz gezielt auch danach, was ein Objekt überhaupt „jüdisch“ macht und welche, nicht selten wechselnden Relevanzzuschreibungen des „Jüdischen“ erfolgen. Sie präsentiert Elemente des „Jüdischen“, die sich in der Geschichte und Gegenwart Dresdens beziehungsweise Sachsens eröffnen und stellt diese zugleich zur Diskussion.

In der Daerausstellung steht eine Schrankwand mit verschiedenen Gegenständen in den Fächern. Davor stehen ein Tisch und zwei Sessel.

Blick in die Ausstellung, Foto: ©Museen Dresden / P.W.L. Günther

Angebote für Oberschulen, Gymnasien und Berufsschulen
Für Schulklassen bieten wir Führungen schon ab 9 Uhr, also vor der regulären Öffnungszeit, an.
Eine Anmeldung ist für alle Angebote notwendig.

„Was ist ‚jüdisch‘?“
Interaktive Führung
Was ist denn eigentlich „jüdisch“? Dieser komplizierten Frage geht die interaktive Führung durch die Intervention in der Dauerausstellung des Stadtmuseums nach. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass „Jüdisches“ Bestandteil des vergangenen und gegenwärtigen Lebens der Stadt Dresden ist und dabei oft ganz alltäglich und längst nicht so fremd und besonders, wie viele Menschen erwarten.
ab Klasse 7
Dauer: 45 bis 60 Minuten
3 EUR / Person | ab 10 Personen haben 2 Begleitpersonen freien Eintritt
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„Was ist ‚jüdisch‘?“
Workshop
Was ist denn eigentlich „jüdisch“? Dieser komplizierten Frage gehen die Schülerinnen und Schüler im Workshop am Beispiel unterschiedlicher Objekte und Zeugnisse in der Dauerausstellung des Stadtmuseums nach. Sie recherchieren in Kleingruppen, worin und in welchen Dimensionen sich in den Objekten „Jüdisches“ ausdrückt beziehungsweise ihnen „anhaftet“. In einer anschließenden gegenseitigen Präsentation der Erkenntnisse können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch reflektieren, wo mögliche Berührungspunkte zum „Jüdischen“ im ihrem Alltag liegen oder warum es wichtig ist nachzufragen, aus welchen Perspektiven „jüdische“ Geschichten und Gegenwarten erzählt werden.
ab Klasse 10
Dauer: 90 - 120 Minuten
3 EUR / Person | ab 10 Personen haben 2 Begleitpersonen freien Eintritt
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Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart
Methodentraining für Lehrer:innen und Multiplikator:innen
Der Workshop befasst sich mit der historischen Entwicklung des Antisemitismus und der langen Tradition antisemitischer Stereotype. Eine Reflektion, inwieweit das eigene Denken antisemitische Formen aufweist bildet die Grundlage für den dritten Workshopteil, in dem Handlungsoptionen gegen Antisemitismus vermittelt werden
In Kooperation mit Hatikva e. V.
Dauer: 5 bis 7 Stunden
5 EUR / Person
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Weitere Themenkomplexe
Sie wünschen sich für den Besuch am außerschulischen Lernort mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen konkreten inhaltlichen Fokus auf ein „jüdisches“ Thema (bspw. der jüdische Jahreskalender, jüdisches Leben in der DDR, jüdische Zuwanderung nach Deutschland nach 1990 etc., Antisemitismus)? Bitte sprechen Sie uns an – wir planen gern mit Ihnen Ihren Besuch im Stadtmuseum.


Ihre Anmeldung nimmt unser Besucherservice gern entgegen: +49-351-4887272 oder service@museen-dresden.de.
Für inhaltliche Fragen und Absprachen wenden Sie sich bitte an Kerstin Lorenz: +49-351-4887272 oder kerstin.lorenz@museen-dresden.de.



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